What’s in a name?

Johannes Stiehler
Cover Image for What’s in a name?
Cover Image for What’s in a name?

Böse Zungen behaupten, mein Mitgründer Florian und ich hätten einfach Spaß daran, Firmen regelmäßig zu rebranden. In einem gewissen Maße stimmt das vielleicht auch. “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” und ein neuer Name und Look fangen diese Aufbruchsstimmung ein bisschen ein. Als wir 2016 die Marke “ayfie” aufbauten - als Nachfolger des leicht zweideutigen “VirtualWorks” – haben wir genau das versucht: Weg von Enterprise Search hin zu einem Produkt für großvolumige eDiscovery Projekte; weg von technologiezentriertem hin zu lösungsbasiertem Messaging.

Für unsere eigene Marke gilt etwas Änliches. Bis vor Kurzem hießen wir “searchgears”, um auszudrücken, dass wir all diese kleine Getriebeteile, die man braucht, um eine Suchlösung wirklich großartig zu machen, in Manufakturqualität und maßgeschneidert zur Verfügung stellen: vom Frontend bis zur Datenaufbereitung, vom “Query Suggest” bis zur Vermarktung. Diese Ausrichtung sprach vor allem Kunden an, die sehr klare Vorstellungen davon hatten, was sie mit ihren Inhalten anstellen wollen und nur technologische Unterstützung brauchten, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

In unserem Gesprächen mit gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftspartnern zeigt sich aber immer wieder deutlich, dass diese Art Kunden eher in der Minderheit ist. Die Mehrheit ist sich bewusst, ein Problem mit Textdaten zu haben, hat aber noch keine klare Vorstellung, wie man es löst. Suchmaschinen sind am Ende erstaunlich oft Teil einer solchen Lösung, aber nie der einzige und oft nicht einmal der Wesentliche.

In der Realität war das schon lange unser Selbstverständnis, jetzt zieht auch die Markenoptik nach: Wir tun alles, was nötig ist, um neue Bewegung (new motion) in große Datenbestände zu bringen. Um die Nadel im Heuhaufen zu finden, muss man den Heuhaufen erstmal ordentlich in Form bringen. Darauf zielen unsere Produkte und Services, die wir in den nächsten Monaten launchen werden.

Um die Zeit zu überbrücken, werden wir hier regelmäßig offenlegen, was wir in 20 Jahren im “Suchgeschäft” gelernt haben.

Johannes Stiehler
CO-Founder NEOMO GmbH
Johannes hat während seiner gesamten Laufbahn an Softwarelösungen gearbeitet, die Textinformationen verarbeiten, anreichern und kontextabhängig anzeigen.

Wir haben noch mehr zu bieten!

Unseren Newsletter abonnieren

Wenn du dich vom X- und LinkedIn-Wahnsinn abkoppelst, aber trotzdem unsere Inhalte lesen möchtest, freuen wir uns und haben genau das richtige für dich: Unser Newsletter hält dich über alles Wissenswerte auf dem Laufenden.

Bitte benutze das untenstehende Formular, um ihn zu abonnieren.

NEOMO verpflichtet sich, deine Privatsphäre zu schützen und zu respektieren und deine persönlichen Daten nur dazu verwenden, dein Konto zu verwalten und die von dir angeforderten Informationen bereitzustellen. Um dir die gewünschten Inhalte zur Verfügung stellen zu können, müssen wir deine personenbezogenen Daten speichern und verarbeiten.

Folge uns für Einblicke, Ausblicke und Durchblicke.

Wann immer neue Inhalte verfügbar sind oder etwas Bemerkenswertes in der Branche passiert - wir halten dich auf dem Laufenden.

Folge uns auf LinkedIn und Twitter, um Neuigkeiten zu erfahren, und auf YouTube für bewegte Bilder.

Teilen, wenn's gefällt

Wenn dir unser Beitrag gefällt, hilf uns bitte, ihn zu verteilen, indem du dein eigenes Netzwerk aktivierst.

Weitere Blogartikel

260 Chicken McNuggets: Wo KI-Pilotprojekte an die Wand fahren

Warum bringen 95 % der KI-Piloten nichts Messbares? Weil die Demo den besten Tag des Systems zeigt — und der Betrieb am Durchschnitt gemessen wird. Folge 2 seziert die teuerste Strecke jedes KI-Projekts: die zwischen dem Applaus für die Vorführung und dem Montagmorgen, an dem das Ding wirklich laufen soll. An echten Fällen — Klarna, McDonald's mit 260 Chicken McNuggets, den ernüchternden IBM- und MIT-Zahlen — und mit der einen Frage, die Verkäufer von Bauleuten trennt.

Image

Höflich, selbstsicher, falsch: Was ein Lizenz-Chat über KI-Support verrät

KI-Chatbots im Kundenservice klingen fast immer gleich: freundlich, hilfsbereit, sicher in ihrer Antwort. Genau das macht sie so angenehm zu benutzen – und genau das ist ihr Problem. Denn ein selbstbewusster Ton sagt nichts über die Richtigkeit einer Antwort aus. Ein aktueller Fall aus unserem eigenen Alltag zeigt das sehr konkret.

Je schlauer die KI, desto subtiler die Halluzinationen

Warum erfindet KI Quellen, Zitate und ganze Gerichtsurteile? Weil sie nicht lügt, sondern rät — und wir ihr das Raten antrainiert haben. Der falsche Satz klingt dabei exakt wie der richtige, und je besser die Modelle werden, desto schwerer ist er zu ertappen. Folge 1 zeigt an echten Fällen — Deloitte, Air Canada, ein Anwalt mit 10.000 $ Strafe —, warum Halluzinationen kein Bug sind, sondern eine Eigenschaft. Und welcher eine Umschwenk KI vom Risiko zum belastbaren Werkzeug macht.